| Berichte von unserer Jugend |
Am Stausee in Losheim fand am 10. und 11. September 2011 die alljährliche Saarlandmeisterschaft der Optimisten Bootsklasse statt. Insgesamt 16 Segler im Alter von 7 bis 14 Jahren waren der Einladung des RSC Losheim gefolgt und von den umliegenden Segelvereinen zu der Regatta angereist.
Über zwei Tage ging der Wettkampf, bei dem die jungen Sportler insgesamt 3 Wettfahrten bei sommerlichen Temperaturen und schwachem Wind absolvierten.

Dass selbst die Anfänger alle Bojen in der richtigen Reihenfolge umrundeten und den Regattakurs problemlos absegelten, war wohl dem vorangegangenen Training des RSCL, des SC Nordsaar und des SC Bosen zu verdanken.
Die Segelpausen wurden von den Kindern genutzt, um bei einer virtuellen Regatta am Laptop mit dem Spiel "Tactical Sailing" Strategie und Taktik des Segelns spielerisch an Land zu trainieren. Gerade für die Regattaeinsteiger war dies eine gute Gelegenheit, sich noch einmal einen Überblick über den zu segelnden Dreieckskurs zu verschaffen.
Bei Windstärken zwischen 1-2 Bft. fanden auch fast alle Segler den Weg ins Ziel. Nachdem am Samstag der Wind nach der ersten Wettfahrt stark abflaute, freuten sich die Kinder über die Zeit, die sie bei herrlichem Sommerwetter und bester Badelaune am Steg und im Wasser verbringen konnten. Eines der Boot musste für Kenterübungen herhalten, und die Kinder tobten sich bis zum Sonnenuntergang bei einer schönen Wasserschlacht aus.
Am Abend verwöhnte der RSCL die auswärtigen Gäste wie immer mit Schwenkern und saarländischer Gastfreundschaft. Beim Seglerhock am Lagerfeuer verschwanden die blauen Lippen beim Feuer machen, Äste beischleppen und Marshmallows grillen schnell wieder. Mit leuchtenden Augen und roten Wangen ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende.
Der Sonntag begann mit einem üppigen Frühstück im Vereinsheim. Gut ausgeschlafen und gekräftigt gingen die Kinder pünktlich um 10 Uhr auf das Wasser. Leider war auch heute der Wind eher schwach. Trotzdem wurden noch zwei weitere Wettfahrten gestartet. Die Winddreher machten sowohl den Seglern als auch der Wettfahrtleitung das Leben schwer. Gut, dass Wettfahrtleiter Alfons Emge das nahende Gewitter frühzeitig erkannte. So konnten nach einer Bahnverkürzung alle Kinder rechtzeitig vom See kommen bevor die ersten Blitze über den See zuckten. Gerade rechtzeitig wurden mit den ersten Regentropfen die Boote in Windeseile abgebaut und für die Heimreise verladen.
Bis zur Siegerehrung konnten sich Eltern und Kinder stärken, vom trockenen Vereinsheim geschützt das Unwetter beobachten und Seemannsgarn spinnen.

Bei der Preisverleihung wurden die Leistungen aller Segler gelobt und mit tollen Preisen honoriert. Die drei Erstplazierten freuten sich zusätzlich über einen Pokal. Den Titel "Saarlandmeister der Optimisten" nahm an diesem Wochenende Robin Rockenbauch vom SCNS mit nach Hause, gefolgt von dem viel versprechenden Newcomer Christopher Eckert vom SC Bosen und Riko Rockenbauch (ebenfalls SCNS).
Ein weiteres Highlight dieses Wochenendes war die Verlosung von drei "Tactical Sailing" Programmen, die Paul Gerbecks von media digital page dankenswerterweise gesponsert und über die Klassenvereinigung der Optimisten (DODV) zur Verfügung gestellt hatte.
Matteo Pinto, Robin Rockenbauch und Taric Ludt waren die glücklichen Gewinner, die dieses tolle Computerspiel mit nach Hause nehmen durften, was eine weitere schöne Erinnerung an ein rundum gelungenes Regattawochenende und eine gute Vorbereitung auf viele weitere Segelregatten darstellt.
Denn: "Segeln lernen kann jeder!"
Weitere Infos rund ums Segeln im Optimisten für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren sind nachzulesen unter:
www.dodv-saarland.de
Bericht und Fotos von Jutta Rockenbauch
Oben v.l.: Matteo Pinto, Falk Mechenbier, Robin Rockenbauch, Leon Schulz
Mitte v.l.: Taric Ludt, Riko Rockenbauch
Unten v.l.: Sara Omyla, Elena Gebhard, Carolin Becker, Marten Becker, Philipp Becker, Frieda Gabath, Christopher Eckert
Sie sind zwischen sieben und zwölf Jahre alt, haben das Ruder fest in der Hand und bestimmen ihren Kurs selbst - zumindest den, den sie im "Opti" segeln.
In der letzten Ferienwoche wurden 16 Kinder von den Trainern Lena Klosen und Michael Becker vom Segelclub Nordsaar (SCNS) am Bostalsee in die Kunst des Segelns eingeweiht und alle bestanden nach dieser Zeit die Prüfung zum Jüngstenschein. So heisst die Segellizenz des Deutschen Segler Verbandes (DSV) für die jüngsten Segelanfänger, mit der sie nun unter Aufsicht Segelschiffe bis 13qm Segelfläche wie z.B. die Jugendboote 420er, Laser und Hobie Cat 16 steuern dürfen. Die meisten werden allerdings im "Opti" weiter trainieren. Der Optimist ist die Einsteigerklasse für den Segelnachwuchs, unsinkbar und hat eine Segelfläche von 3,5 qm. Fast alle Kinder wollten segeln lernen, weil Papa oder Opa auch segeln. Leon (11) hat sogar schon fleissig gespart und möchte sich vom Taschengeld bald einen eigenen Opti kaufen. Paul (10) möchte am liebsten sofort wie sein Opa Laser segeln und Martin (9) denkt weit in die Zukunft voraus: Er möchte mit einem eigenen großen Schiff über alle Weltmeere segeln. Trotz der Ferien fingen die Trainingstage frühmorgens um 7 Uhr an, auch wenn es abends oft mit Spielen und "Blödsinn machen" recht spät wurde. Für Eva (11) kein Problem, sie ist sowieso Frühaufsteherin. Untergebracht war die Gruppe im Clubhaus des Segelclub Bosen (SCBO) - eine Eltern-Crew unter Leitung von Maria Becker vom SCNS und Mike Persch vom Segelclub Bosen (SCBO) organisierte bestens die Verpflegung an Land. Auf dem Stundenplan stand neben der Segelpraxis der Theorieunterricht und das Erlernen der für den Schiffsaufbau wichtigen Seglerknoten. Fast alle waren sich einig, dass die Theorie nicht so schwierig ist wie das Segeln selbst. Aber gerade die Praxis macht den Segelunterricht so locker, meint Eva. Und Michel (8) würde sich über solch praktischen Unterricht in der Schule sehr freuen. Viel Spass gab es, als die Trainer das Kentern der Boote vormachten und dann patschnass zeigten, wie der Opti wieder aufgerichtet und mit der Pütz das Wasser aus dem Boot geschöpft wird. Und noch mehr Spass gabs dann bei den eigenen Kenterübungen. Bei den sommerlichen Temperaturen sorgte das für willkommene Abkühlung. Und zur Sicherheit trägt sowieso jeder Segler eine Schwimmweste. Das gilt auch für die Trainingsassistenten Max Müller und Max Lenz vom SCNS, die mit dem Motorboot den Segelnachwuchs sicherten. Die Segelclubs des Landesverbandes Saarländischer Segler (LVSS) legen sehr viel Wert auf diese Sicherungsmaßnahmen. Zusätzlich zu den clubeigenen Motorbooten stellt der LVSS für die Jugendtrainings ein schnelles Motorboot zur Verfügung. Wie wichtig das ist, zeigte sich gleich zweimal, als ein Sturmtief mit Blitz, Donner und Sturmböen aufzog und die Segelneulinge schnellstmöglich vom offenen See in den geschützten Hafen flüchten mussten. Segeln heisst nicht nur, Vertrauen in die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu entwickeln, sondern auch Respekt vor den Naturgewalten Wind und Wasser zu haben. Ein wenig Nervosität entstand bei manchen am Prüfungstag, als jeder zeigen sollte, dass er den Opti wirklich steuern kann - am Wind, vor dem Wind, in der Wende und der Halse und beim Anlegen. Erleichtertes Strahlen bei der Vergabe der "Führerscheine", denn alle hatten bestanden - als jüngste die erst siebenjährige Frieda! Und die Trainer? Neben dem Studium bringen sie Zeit und Enthusiasmus auf, um solche Rasselbande zu betreuen. "So eine Woche Jüngstentraining ist wie eine Woche lang Kindergeburtstag!" lacht Michael. Und ist glücklich über die Eltern, die als freiwillige Helfer zur Seite stehen. Elektronische Spielzeuge wie Nintendo waren in der Woche tabu - und keins der Kinder hats sonderlich vermisst!! "Aber am besten war," verrät Michel, "dass es keine Hausaufgaben gab!"
Weitere Info zum Segeln gibt es auf www.scnordsaar.de oder www.lvss.de
Am 13. und 14. August waren 7 Mitgieder des SCNS zu Besuch in Rémering
Neben 4 erfahrenen Opti-Seglern waren auch 3 Newcomer mit von der Partie.
Gerade eine Woche zuvor haben Frieda Gabath (7J), Falk Mechenbier (9J) und Leon Schulz (11J)
ihren Jüngstenschein gemacht und segelten ihre erste Ranglistenregatta,
welche auch in die Wertung des 5-Seen-Pokals eingeht.
Den ausführlichen Bericht findet Ihr hier:
Vom 01.08.2011 bis 05.08.2011 führte der SCNS (Segelclub Nordsaar) zusammen mit dem SCBO (Segelclub Bosen) die Jüngstenausbildung im Segeln durch.
Bei Unterkunft im Clubhaus des SCBO, Betreuung durch die Eltern an Land, und durch die Trainer Lena Klosen (SCNS) und Michael Becker (SCNS)
und deren Helfer Max Müller (SCNS) und Max Lenz (SCNS), wurde wie in den Vorjahren ein mustergültiges Ausbildungscamp durchgeführt.
Dabei erreichten 16 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren Ihren Jüngstenschein. Damit dürfen die Kinder und Jugendlichen nun Segelschiffe
bis 13 qm Segelfläche und alle Jugendboote darunter auch 420-er und Hobie Cat 16 segeln.
Die Ausbildung erfolgte auf dem Bostalsee in dem Schifftyp Opti, der sicherlich im nächsten Jahr der bevorzugte Schifftyp der Neueinsteiger sein wird.
Bei idealen Wetterbedingungen für Einsteiger mit Temperaturen um die 22 Grad und Wind zwischen 1 und 2 bft.,
wurden die Kinder auch ein mal durch ein Gewitter vom Wasser vertieben. Sie lernten so eine von der Natur gesetzte Grenze kennen.
Gleich am nächsten Tag fuhren bereits 6 Segel-Neueinsteiger bei der Clubmeisterschaft des SCNS mit.
Die Betreueung auf dem Wasser erfolgte mit einem Mototboot duch Max Müller. Leider zeigte auch hier wieder die Natur, daß man nicht immer Segeln kann.
Ein 15 Minuten dauerndes Sturmtief vetrieb alle Segler mit starkem Regen, Blitz, Donner und Sturmböen bis 8 bft. Alle Segler haben die Naturgewalt
ohne Schaden überstanden.
Die nächsten Gelegenheiten mit Einsteigerbetreuung bieten sich bei der Regatta am 13./14.08.2011 im französichen Rémering beim SC Saar.
Dann am 21.08.2011 ab 13:00 beim betreuten Segeln am Bostalsee und am 10./11.09.2011 in Losheim beim RSC Losheim.

Reihe oben von links: Paul Thiede, Martin Walther, Leon Schulz, Michael Becker, Max Lenz, Max Müller
Reihe unten von links: Simon Magin, Matthias Lange, Falk Mechenbier, Jakob Fabian, Frieda Gabath, Michel Thiede,
Matteo Pinto, Vincent Lüders, Christopher Eckert, Eva-Maria Lange, Nell Thiede, Félicia Krier, Lennart Lüders, Lena Klosen
In diesem Jahr waren auch 17 Variantas am Start, die an diesem Wochenende ihre Ranglistenregatta bei uns austrugen. Dafür hatte Armin Krächan extra einen Autokran am See aufgebaut, der die vielen Dickschiffe, die extra angereist waren, ins Wasser hob.
Unsere Eltern hatten Sorgen, dass uns die großen Kolosse über den Haufen fahren,
aber wir haben uns tapfer geschlagen. Gut, dass unser Wettfahrtleiter Michael Becker den Kurs so gelegt hat,
dass wir ein kleines Dreieck innen und die Dickschiffe ein großes außen segelten. Dadurch gab es zumindest
an den Tonnen keine Auseinandersetzungen.
Nachdem wir morgens unsere Boote aufgebaut hatten und noch einmal kurz auf dem Wasser waren, ging es um 14 Uhr los. Leider ließ der Wind nach dem ersten Start deutlich nach. Trotzdem gelang es mir im ersten Lauf vorne mitzusegeln. Der zweite Lauf war mit wenig Wind eine Qual. Nach ca. 6 Stunden auf dem Wasser und der Abschlussbesprechung mit unserem Trainer Friedhelm Jansen aus NRW hatten wir uns das Abendessen in der Gaststätte wirklich verdient.
Am Sonntag stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Frühstück im Zelt bevor wir aufs Wasser gingen. Der Wind war mit 2-3 Windstärken deutlich konstanter als am Vortag. So konnten wir noch zwei weitere Läufe fahren. Dummerweise bin ich zwischen dem 3. und 4. Lauf beim Ausreiten auf dem Vorwindkurs aus dem Boot gefallen und musste hinter meinem Boot her schwimmen, um es einzuholen. Trotzdem kam ich im letzten Lauf sogar noch vor Freddy ins Ziel und wurde obwohl ich ziemlich gefroren habe zweiter.
Hennrike Leite vom SKS, die aus dem fernen NRW angereist war, gewann die Bostaltrophy und ging nach alter Sitte nach der
Siegerehrung baden. Frederik Leinenbach vom SC Bosen wurde zweiter und ich am Ende wie bei der Maiglöckchenregatta
mal wieder dritter. Bei der nächsten Regatta will ich aber erster oder wenigstens zweiter werden. Dann soll endlich
mal ein anderer schreiben.
Also: Zieht euch warm an, wenn der "Fliegende Meenzer" kommt!
Auf diesen Namen haben wir nach der Siegerehrung nämlich mein Boot getauft.
Liebe Grüße aus Mainz,
euer Robin Rockenbauch
Hallo liebe Optimisten!
Zur "Saarlandopti 2009 vom Segelclub Bosen" trafen wir uns am 3.+4.10.09 am Bostalsee.
Die Bedingungen versprachen gut zu werden. Neben unserer Stammtruppe aus dem Saarland
fanden sich auch Gäste aus fremden Revieren bei uns ein, was mich persönlich sehr freute.
Schließlich bin ich dieses Jahr mit meinem Opti viel umhergereist und habe überall sehr
viele nette Freundschaften geschlossen. Meine Freunde aus Heppenheim hatten die Reise
auf sich genommen um unser Feld zu vergrößern. Ebenso waren auch Crews aus Koblenz und Langen
zu uns gekommen. So hatten wir eine echte Flotte auf den See gebracht.
Am Samstag wurde um 14 Uhr begonnen und es galt bei 3 Windstärken den Kurs abzusegeln.
Winddreher und Böen machten die Läufe spannend bis zum Schluss. Bei den idealen Wetterbedingungen
konnten wir 3 von 4 Läufe durchführen. Am Sonntagmorgen war noch alles offen und
Frederick Leinenbach (SCBo) zeigte uns allen im Finale sein Heck. So konnte er die Regatta
gewinnen.
Die folgenden Plätze belegten :
Spannend wurde es auch im 5-Seen Pokal, bei dem ebenfalls Freddi ultraknapp (mit 0,3 Punkte Vorsprung) vor mir siegte. Ich hätte gerne gewonnen, aber ich freue mich auch für Freddi. Er war an diesem Wochenende einfach besser.
Herzlichen Glückwunsch!
Nun ist für dieses Jahr im Saarland Schluss. Auch ich verabschiede mich aus der Opti B-Klasse und werde nach A umsteigen. Vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Jahr wieder. Vielleicht gelingt es mir ja auch mal A-Segler an den Bostalsee zu bringen.
Ich freue mich drauf!
Jan-Paul Blum, GER 10173
Am 02. und 03. Mai fand die Maiglöckchenregatta für die Optis am Losheimer See statt.
Bei freundlichen 2/3 bft. wurden insgesamt 4 Wettfahrten gesegelt.
Jan Paul war dabei und hat uns einen kleinen Bericht darüber geschrieben:
Bericht Maiglöckchenregatta
Vielen Dank an Jan Paul!!!