Mitgliederversammlung und Jugendversammlung 2019

Liebe Vereinsmitglieder,

der Vorstand des SCNS lädt Euch zur diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung (MV) des Segelclubs Nord-Saar e.V. ein:

am Sonntag, den 10. März 2018 um 14:00 Uhr
im Regattahaus auf der Seglerbasis 

Vor der Mitgliederversammlung findet
um 11:00 Uhr die Jugendversammlung statt.

Die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung findet ihr hier Einladung_Jahresversammlung_2019
die zur Jugendversammlung hier SCNSJugendversammlung2019.

Wir würden uns freuen, wenn viele Vereinsmitglieder an der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung bzw. viele Jugendliche an der Jugendversammlung teilnehmen werden.

Der Vorstand

SCNS Clubfest krönt Abschluss der Freitagsregatten 2018

Diesmal waren es sogar 21 Boote, die sich am 14. Oktober zum achten und damit letzten Lauf der offensichtlich immer beliebter werdenden Freitagsregatten eingefunden hatten. Da anschließend das SCNS-Clubfest und die Gesamt-Siegerehrung stattfinden sollten, hatten die Organisatoren mit Absicht das letzte Rennen auf einen Samstag gelegt. Bei angenehmen Temperaturen aber nur recht schwachem Wind kam es bei diesem letzten Rennen vor allem darauf an, ein gutes Auge auf die Windfelder zu haben und diese auszunutzen – u.U. sogar wenn dies nicht der direkte Kurs zur nächsten Tonne war. Claus-Michael Lehr und Christine Schaal-Lehr gelang dies mit ihrer Dyas offensichtlich besonders gut, so dass sie nach 54 Minuten gesegelter Zeit den auf zwei Bahnrunden verkürzten Kurs als erste beenden konnten. Es folgten Ralf und Sylvia Zosel, denen es mit ihrem Schwert-Zugvogel am Ende sogar noch gelang, Tim Kahlen auf seiner RS-Aero knapp hinter sich zu lassen.

Nach Kaffee und Kuchen in der Bootshalle direkt im Anschluss an die Regatta ging es am Abend weiter im Seehaus-Restaurant, wo der Wirt mit einem schmackhaften Essen aufwartete. Zuvor aber gab es für jeden ein Glas Cremant und endlich auch die mit Spannung erwartete Bekanntgabe des Endstands der abgelaufenen Saison. Hierzu wurde für jeden Segler die Punktzahl seiner fünf besten von den insgesamt acht durchgeführten Läufen errechnet. Der Wanderpokal für den Gesamtsieger ging mit 471 Punkten an Tim, der damit die Vorjahresseieger Christine und Claus Michael (465P.) knapp hinter sich lassen konnten. Den dritten Platz belegt Harald Seber (347P.) auf seinem Hobie 18, gefolgt vom Ehepaar Zosel auf ihrem Schwerzugvogel (297P.), knapp vor Helmut Wagner auf seiner Dyas (294P.)

Rangliste Freitagsregatta 2018

Insgesamt hatten sich 60 Segler an den acht kurzen über die Segelsaison verteilten Feierabend-Races beteiligt, an denen jeweils zwischen 7 und 21 Boote teilnahmen. Das Känguru-Startverfahren unter Nutzung der permanent ausgelegten Tonnen hat dabei den Vorteil, dass zum einen kaum Helfer-Personal benötigt wird. Außerdem entfällt gegenüber dem regulären Startverfahren das zwar spannende, aber von vielen Seglern als „stressig“ empfundene Gedrängel an der Startlinie. Somit sind Känguru-Regatten gerade für Anfänger ein idealer Einstieg in den Regattasport. Das sich an jeden Lauf anschließende Seglerhock ist dabei von vielen mindestens ebenso Geschätzt wie das Rennen selbst.

Die Känguru-Regatten werden auch in der kommenden Saison 2019 wieder angeboten, wobei wir die Läufe etwa hälftig auf Freitage (Start 17 Uhr) und Samstage (Start 14 Uhr) verteilen werden. Die Termine werden im Regattakalender des LVSS und auf Raceoffice bekanntgegeben.

Riko Rockenbauch Internationaler Deutscher Meister im 29er-Segeln

Der Vorstand des SCNS gratuliert recht herzlich seinem Mitglied für diesen begehrten Titel:

Riko Rockenbauch aus Mainz  ist ein Könner, wenn es darum geht, beim Segeln den Wind einzufangen und in Geschwindigkeit umzusetzen. Mit seinem Steuermann Moritz Dorau aus Freiburg (SV Schluchsee) gewann der 15-Jährige auf dem Berliner Wannsee die internationale deutsche Jugendmeisterschaft in der vorolympischen Jugendbootsklasse 29er. Auf einem anspruchsvollen Revier bei starker internationaler Konkurrenz demonstrierten die beiden 15-jährigen souverän ihre professionelle Einstellung und ihre Fähigkeiten. Nach 16 gut organisierten Wettfahrten in vier Tagen, bei den unterschiedlichsten Windbedingungen (4 – 17 Knoten), setzte sich das Team im Feld der 52 Boote auf dem Berliner Wannsee mit einem Vorsprung von 14 Punkten durch. Mit vier ersten, einem zweiten, zwei dritten Plätzen sowie weiteren guten Platzierungen konnten Riko Rockenbauch und Moritz Dorau die aktuellen U-17-Europameister auf Platz zwei verweisen. Seit dem ersten Wettfahrttag lagen Riko und Moritz vorne und demonstrierten bis zum Schluss Konzentration und mentale Stärke im Titelkampf. Sie waren immer wieder dazu in der Lage den Wind und die Konkurrenz im richtigen Moment zu kontrollieren und sich auf ihre Fähigkeiten zu fokussieren.

Selbst als die Verfolger am letzten Tag bis auf 9 Punkte näher rückten, konnte das Team mit einem weiteren Sieg in der letzten Wettfahrt antworten und somit den zweifachen internationalen deutschen Meistertitel souverän gewinnen. Sie wurden Sieger in der Gesamtwertung und in der U-17-Wertung.

Souveräner Zieleinlauf bei der 29er-IDJM in Berlin 2018:
Riko Rockenbauch (Vorschoter) / Moritz Dorau (Steuermann) (GER 2875) bei der letzten von 16 Wettfahrten auf dem Wannsee.

 

Riko Rockenbauch und Moritz Dorau haben bereits bei der Europameisterschaft vor Helsinki Rang zwei in der U-16-Wertung belegt. Mit dem IDJM-Titel sind sie in der deutschen Rangliste auf den dritten Platz vorgerückt und haben die finalen Kriterien für die Aufnahme ins German Sailing Team (Jugendnationalmannschaft) erfüllt.

Ihre professionelle Einstellung demonstrierten die beiden Segler auch bei der Siegerehrung und dem abschließenden Dank bei allen, die das Team beim Segeln mit dem 29er unterstützen – insbesondere Trainer, Eltern, Vereine, Verbände sowie die jeweiligen Regattaveranstalter und Sponsoren. Über weitere Sponsoren würde das Team sich sehr freuen, da sie weitere ambitionierte Ziele verfolgen. Für den Herbst stehen noch weitere Trainings und das Finale der Eurocup-Serie auf dem Programm. Auch im Winter finden entsprechende Trainings statt um dann im Jahr 2019 insbesondere bei der WM und EM erfolgreich zu sein.

Siegerehrung IDJM der 29er:
Riko Rockenbauch (1. Reihe, 2. von rechts) / Moritz Dorau (2. Reihe, 5. von rechts)
GER 2875, Team Süd sind zweifache Internationale Deutsche Jugendmeister in der vorolympischen Jugendbootsklasse 29er.

Bericht und Fotos: © Rockenbauch

 

Termine im Herbst

Hier eine Übersicht für die nächsten Termine:

13.10. 11:00 Samstag(!) Abschluss der Freitagsregatten

13.10. nach der Regatta: Clubfest des SCNS (wer helfen und/oder mitfeiern möchte, bitte beim Vorstand melden)

20.10. 11:00-15:00 Einwintern (wer helfen möchte, bitte beim Jugendwart melden)

15.11. 19:00 Stammtisch: In gemütlicher Runde klönen wir über unseren Sport, was die vergangene Saison gebracht hat und was die nächste bringen soll. Herzliche Einladung an alle Mitglieder, ganz besonders unsere Neumitglieder.

Wir sehen uns,
Euer Vorstand

Clubmeisterschaft 2018

Am 25.08. fand am Bostalsee die gemeinsame Clubmeisterschaft des SCBO und des SCNS statt.

Nach zwei spannenden Wettfahrten gewann beim SCBO Klaus Spindler auf seinem Finn vor dem Team Olaf Graf,  Hartmut Kipper und Axel Haab auf Sprinta Sport und vor Ralf Zosel mit
Sylvia Zosel auf ihrem Zugvogel. Maurice Horras wurde auf Laser 4.7 Jugendclubmeister.

Bei SCNS gewann Colling, Martin auf seiner Jantar 21 vor Rodger Barich mit Heike Barich auf ihrer Dyas und vor Reimund Nessel auf Hobie Cat 16


Bild v.l.n.r: Klaus Spindler, Olaf Graf,  Hartmut Kipper, Maurice Horras, Martin, Colling

Bei den Optimisten, deren Clubmeisterschaft im Rahmen der Saarland-Opti-Ranglistenregatta ausgerichtet wurde, holte sich Pia Förster den Titel  beim SCBO und Alessa Frank beim SCNS.


Bild: Alessa Frank

Der Vorstand gratuliert recht herzlich allen Gewinnern.

Jolle 420 angeschafft

Am 24.08.2018 hat der Vorstand eine gebrauchte regattataugliche 420-er Segeljolle angeschafft, so wie es in der Mitgliederversammlung beschlossen wurde.

Das Boot wurde auch gleich in Betrieb genommen und als geeignet befunden.

In 2019 will der SCNS eine Ranglistenregatta anbieten. Als Termin ist das Christi-Himmelfahrt-Wochenende avisiert.

Mitglieder können das Boot über den Punkt ‚Vereinsboote‘ reservieren und ausleihen. Eine vorherige Einweisung ist erforderlich und kann über den Jugendwart angefragt werden.

Viel Spaß mit dem Boot wünscht Euer Jugendwart.

Kommende Events – bitte notieren

Am kommenden Samstag, den 25. August, segeln wir die diesjährige Clubmeisterschaft aus. Start ist um 14:00 Uhr. Die Regatta findet, wie immer, gemeinsam mit dem SC Bosen statt. Ab 18:00 Uhr lädt der SC Bosen zum Sommerfest in sein Clubhaus ein. Alle SeglerInnen sind herzlich willkommen.

Am Freitag davor, den 24. August, findet wieder eine Freitagsregatta statt. Diesmal wird uns ein Fernsehteam des SWR begleiten, das einen Film über den Bostalsee drehen will. Mit einer großen Teilnehmerzahl und vielen Booten können wir uns hier von unserer besten Seite zeigen!
Also – macht mit bei der Freitagsregatta und bei der Clubmeisterschaft – je mehr Boote desto größer der Spaß!

Übrigens – unser Clubfest feiern wir wieder in Verbindung mit der letzten „Freitags“regatta, die ausnahmsweise am Samstag, den 13.10. stattfindet. Eine gesonderte Einladung wird noch rechtzeitig verschickt.

Segler und Windsurfer gemeinsam am Start bei der Seefestregatta am Bostalsee

Am 29.7.2018 fand am Bostalsee die traditionelle Seefestregatta mit Rekordbeteiligung von insgesamt 38 Booten und Surfbrettern statt. Die eintägige Regatta war ursprünglich nur für Jollen, Katamarane und „Dicke Pötte“ ausgeschrieben. Auf Anfrage beim Vorstand des ausrichtenden Vereins SC Nordsaar durften in diesem Jahr erstmals auch die Optis und Windsurfer starten. Eine kleine Revolution im Saarland, denn dass Windsurfer und Segler gemeinsam starten, hatte es hier noch nie gegeben!

Die 10 Windsurfer bildeten die größte Startgruppe. Das Raceboard Regattateam des WSCS und Trainer Fabian Aldinger nutzten dieses Event als Abschluss ihres Bundesligatrainings, das von Donnerstag bis Sonntag am Bostalsee stattfand. Zweitgrößte Gruppe waren die Optis, die mit 7 Startern auf einen eigenen verkürzten Kurs geschickt wurden. Gemeinsam mit Katamaranen, Dyas, Variantas, Laser, 505ern, 470er, 517er und vielen anderen Booten gaben die Starter der Seefestregatta ein wunderbar buntes Bild ab. Auch was das Alter der Segler angeht, war das Starterfeld bunt gemischt. Bei den Skippern zwischen 8 Jahren und 73 Jahren, die gemeinsam ihrer Leidenschaft nachgingen, waren alle Generationen vertreten.

Gestartet wurde in der Bucht vor der Seglerbasis mit einem sogenannten „Kängurustart“, bei dem zuerst die langsamsten Boote starten und anschließend je nach Yardstickzahl die schnelleren Boote.

Insgesamt ging es drei mal rund um die festliegenden Trainingstonnen und zuletzt wieder ins Ziel. Für die schnelleren Boote und Surfer war es eine Herausforderung, sich mit taktischem Geschick und fahrerischem Können an den übrigen Booten vorbei nach vorne zu arbeiten.

Die Windsurfer passten sich an die Regeln der Segler an und verzichteten auf das gewohnte Pumpen und hielten Abstand von den Tonnen. Wenn sich eine Sprintasport mit rund 30 qm Segelfläche und Optimisten mit 3,5 qm Segelfläche oder Windsurfern mit 7 – 9,5 qm Segelfläche begegneten, erinnerte dies zeitweise an den Kampf zwischen David und Goliath, doch es kamen alle mit heilem Auge davon. Wettfahrtleiter Detlef Neidhart und Werner Frenger freuten sich über das faire Verhalten der Segler und Surfer als nach insgesamt zwei Wettfahrten bei 2-3 Windstärken alle wieder glücklich an Land waren. Dort gab es nach der Siegerehrung noch ein Würstchen sowie ein Freigetränk für alle Teilnehmer und viele lobende Worte.

Gewinner der Regatta wurde Fabian Aldinger vom SCMainz vor Robin Rockenbauch, WSCS und Carsten Burger, WSCS, die alle auf dem Raceboard gestartet waren. Es folgten die Segler Klaus Spindler (Platz 4) im Finn, Frank Walter mit Uli und Maxi Keil (Platz 5) in der J22 und Dirk Frank und Stefan Kempf (Platz 6) im 505er. Den „Dicke Pötte“ Pokal nahmen Claus Michael Lehr und Christine Schaal-Lehr mit nach Hause. Bei den Optimisten gewann Alessa Frank vor Fiete Kolbus und Hannah Kutsch. Glückwunsch an alle Gewinner und ein herzlicher Dank an alle Teilnehmer, die mit dem olympischen Gedanken angetreten sind und mit zum Gelingen beigetragen haben!

Ein ganz besonderer Dank geht auch an den SCNS und dessen Helfer für die entgegen gebrachte Offenheit und das Ausrichten dieser rundherum gelungenen Veranstaltung. Das war eine Regatta, die mit geringem Aufwand ein Maximum an Spaß gebracht hat und bewiesen hat, dass mit gegenseitigem Entgegenkommen vieles möglich ist! Die Einladung zur nächsten Freitagsregatta am 24.8.2018 am Bostalsee um 17.20 Uhr nehmen wir gerne an.

„Shaka“und „Hang Loose“ sowie „Mast und Schotbruch“

wünscht Jutta Rockenbauch (WSCS und SCNS)