Bostal-Trophy – Größtes Jugendsegel-Event im Südwesten

Ein langes Wochenende, wie es sich ein Segler nur wünschen kann. 57 Optis und 36  420er Segler waren zum Bostalsee gekommen!  Am Donnerstag (Himmelfahrt) und Freitag fand für Optis und 420er das Training bei leichtem Wind (6–9 Knoten) statt. Wir übten Starts und Tonnenmanöver. Nach dem Segeln ist man immer hungrig – aber für uns war bestens gesorgt: Bernhard und sein Küchenteam kümmerten sich hervorragend um uns. Von Hähnchen bis Burger war alles dabei – und natürlich wurde auch an die Vegetarier gedacht.

Vor der eigentlichen  Bostal-Trophy, die gleichzeitig als Saarlandmeisterschaft der 420er gewertet wird, startete traditionell am Samstag um 10 Uhr die Opti-Oldie-Regatta, die dieses Jahr von Alessa und mir organisiert wurde. Hier können alle Opti-Kinder ihre Eltern zu einer kleinen, inoffiziellen Opti-Regatta anmelden, die komplett von den Jugendlichen veranstaltet wird.

Um 13 Uhr sollte der Start für Opti A und B sowie die 420er-Klasse erfolgen, doch wegen zu wenig Wind hieß es erst einmal: warten. Nach eineinhalb Stunden Startverschiebung konnten wir dann endlich aufs Wasser. Leider konnte nur eine Wettfahrt gesegelt werden, da ein Gewitter im Anmarsch war.

Am Sonntag ging es früh los – erster Start um 10 Uhr. Der Wind war etwas schwächer als im Training. Also erinnerten wir uns an das, was dort gut funktioniert hatte, und gingen konzentriert an den ersten Start. Unsere Starts waren durchweg sehr gut, was dazu führte, dass wir uns regelmäßig unter den Top 5 platzierten.

Doch es gab auch einige überraschende Momente: stark drehende Winde oder Fallböen – wer diese rechtzeitig erkannt hat, konnte sich einen Vorteil verschaffen und andere Boote überholen. Es war ein intensiver Wettkampftag mit harten Zweikämpfen und taktischen Entscheidungen, die uns am Ende den dritten Platz eingebracht haben.

Vor uns auf Platz 2: Alessa Frank und Kira Wendisch.
Auf Platz 1: Joline Frank und Pia Förster, die den Saarlandmeister-Pokal mit nach Hause nehmen durften. Julius Genth und ich (Konstantin Schuh) auf Platz 3.

Alles in allem war es ein tolles Event. Wir haben unser Bestes gegeben und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

Euer Konstantin

Im Frühjahr mit den 420ern nach Italien

Die erste große Regatta des Jahres ist für die 420er immer der Lupo Cup am Gardasee. Darauf freuen wir uns nicht nur wegen der Regatta, sondern auch wegen des frühsommerlichen Wetters mit viel Sonnenschein. Doch dieses Jahr mussten wir die kompletten 2 Wochen im Regen ausharren! Nun ja, bis auf 2 Tage. Und genau dann macht man die Fotos… Sieht doch richtig einladend aus!

Die Plätze in der Trainingsgruppe waren heiß begehrt. Und so ging Trainer Dirk Frank schließlich mit 11 Crews aufs Wasser.

101 Crews aus vielen Ländern waren zur Regatta gekommen. Da war es ganz schön eng an der Startlinie!

Wie immer war es tolles Erlebnis, das die Segler sich durchs Wetter nicht trüben ließen!

Opti Kinder im Sprungpark

Solange es für die Optis noch zu kalt ist, um aufs Wasser zu gehen, muss man sich eben anders fit halten. Außerdem macht es extrem viel Spaß, sich gegenseitig mit Riesenbällen abzuwerfen

oder in die Grube mit Schaumstoffwürfeln zu springen!

Hier noch einmal die Opti Kinder mit Trainerin Alessa. Schön war’s!

 

Endlich aufs Wasser!

Während die Spaziergänger dick vermummt mit Winterjacken, Schal und Mütze um den See spazierten, waren die 420er schon wieder zum Training auf dem See. Sie können es gar nicht abwarten, aufs Wasser zu kommen! 18 Segler waren gekommen, um sich bei eisigen Temperaturen fit für die Saison zu machen.

Am Samstag um 17.00 Uhr waren dann aber auch die tapfersten Segler durchgefroren und mussten erst einmal unter die heiße Dusche, bevor des dann im Schulungsraum weiter ging mit der Videoanalyse.

Sonntag ging es dann – zum Glück mit Sonne – noch einmal aufs Wasser, um das Gelernte vom Vortag umzusetzen. Am Ende des Tages waren alle Teilnehmer seglerisch ein gutes Stück weitergekommen, aber vor allem glücklich, dass sie endlich wieder auf dem Wasser waren.

Bis bald am See!

Mitgliederversammlung 2025

Viele Segler*innen waren der Einladung unserer Vorsitzenden Christine Schaal-Lehr gefolgt und zur Mitgliederversammlung ins Regattahaus gekommen. Den Verlauf der Sitzung könnt ihr dem Protokoll entnehmen, aber wir wollen es uns auf keinen Fall nehmen lassen, hier noch einmal unseren langjährigen Vorstandsmitgliedern zu danken, die nicht mehr zur Wahl angetreten sind. Achim Müller hat sich 5 Jahre lang als Sportwart für den SCNS engagiert. Er hat nicht nur den Regattabetrieb organisiert und unermüdlich Helfer für alle Veranstaltungen gesucht, sondern war darüber hinaus auch oft als Regattaleiter tätig. Martin Müller hat in den letzten Jahren zuverlässig Kasse und Konten geführt und war vorher schon Jugendwart in unserem Verein. Er hat sich dabei nicht nur sehr engagiert um die Jugendveranstaltungen gekümmert, sondern auch den nervösen und aufgeregten Eltern mit seinem berühmten Steg-Crémant die Anspannung genommen und für eine entspannte Atmosphäre an Land gesorgt. Die Mitgliederversammlung würdigte seine mehr als 10-jährige Vorstandsarbeit mit der Ehrenmitgliedschaft.

Ein herzliches Dankeschön noch einmal an Achim und Martin! Und natürlich ein herzliches Willkommen an die beiden Nachfolger Ralf Seemann (Sportwart) und Bert Weirich (Kassenwart). Wir freuen uns auf die Vorstandsarbeit mit euch!

Bild: v.l. Martin Müller, Achim Müller, Norma Frank, Daniel Müller, Michael Wiwie, Christine Schaal-Lehr, Martin Beier, Claus-Michael Lehr, Bert Weirich, Ralf Seemann, Michael Schillo, Thorsten Schummel

Nachruf Werner Frenger

Mit Bedauern haben wir vom Ableben unseres Vereinskameraden und ehemaligen  2. Vorsitzenden Werner Frenger erfahren.

Werner Frenger war von 2015 bis 2019 Zweiter Vorsitzender des SCNS. Er war zudem einige Jahre als Basisobmann im Vorstand des LVSS aktiv.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Nachruf Ralf Schorr

Wir trauern um unser langjähriges Vereinsmitglied Ralf Schorr. Ralf Schorr war seit 1997 Mitglied im SCNS. Er hat sich viele Jahre als Basisobmann engagiert.

Den Hinterbliebenen sprechen wir unser tiefempfundenes Mitgefühl aus.