Nikolauswanderung 2019

Samstag, den 30. November 2019 um 14:oo Uhr

Treffpunkt: Parkplatz „Keltenpark“ Otzenhausen (Adresse: Ringwallstraße, 66620 Nonnweiler)

Rückmeldung bis 24. November an eventmanager@nordsaar.de

Wanderung zur Staumauer Primstalsperre mit anschließender Führung. Abschluss ab ca. 17:oo Uhr in der „Parkschenke Simon“ (Adresse: Auensbach 68, 66620 Nonnweiler).

Kinder, Jugendliche und neue Mitglieder sind besonders herzlich willkommen.

Frank Steil

Finale Kängururegatta und Clubfest 2019

Am Samstag, den 19.Oktober fand im Vorfeld des anschließenden Clubfestes der 8. und letzte Lauf der beliebten SCNS Känguru-Regatta statt. Obwohl einige Dickschiffe die Saison bereits beendet hatten und an Land standen, fanden sich bei zwar bedecktem, aber trocknem Wetter zum Start um 14 Uhr immerhin nochmal 13 teilnehmende Boote zusammen. Darunter auch zwei Raceboards, welche von dem frischen und böigen Wind am meisten profitieren konnten. Nach drei flotten Runden um die fest ausgelegten Tonnen war mit nur 38 Minuten gesegelter Zeit Fabian Aldinger eindeutiger Tagessieger, gefolgt von seinem Kollegen Kai Hoffmann. Danach als erstes „reguläres“ Segelboot die DYAS „Pepe“ mit Claus-Michael Lehr und Christine Schaal-Lehr. Obwohl die inzwischen für einige Surfboards verfügbaren Yardstickzahlen (wie immer!) einen niemals perfekten Kompromiss darstellen, scheint das gemeinsame Segeln von Boards und Booten im Grundsatz zu funktionieren und macht auf jeden Fall Spaß.

Nach einiger Rechnerei, stand am Ende des Tages auch das Gesamtergebnis der Sasion 2019 fest, zu dem für jeden teilnehmenden Segler die (durchaus mit verschiedenen Booten bzw Crews) individuell erzielten Punktzahlen seiner bis zu 5 besten der insgesamt 8 Läufe zusammengezählt werden. Da dabei sich leicht Fehler einschleichen können, wurde zunächst irrtümlich der Vorjahressieger Tim Kahlen zum erneuten Gewinner des hübschen Wanderpokals ausgerufen. Ein aufmerksamer Teilnehme entdeckte jedoch alsbald, dass da wohl irgendetwas nicht ganz passte. Nach Korrektur des Spreadsheets ergaben sich als Sieger der Regatta und Gewinner des Wanderpokals Claus-Michael Lehr und Christine Schaal-Lehr auf Ihrer DYAS „Pepe“ (SCBS 465 P.), gefolgt von Vorjahressieger Tim Kahlen auf RS Aero (SCBo, 458 P.) und DYAS-Neueinsteiger Gerhard Huppert (SCNS, 452P). Zusammen mit Laser-Segler Thomas Vogt (SCNS) gewann Gerhard außerdem den Ehrentitel als „Fleißigter Segler“: die beiden hatten als einzige jeweils an allen 8 Läufen der Saison teilgenommen. Ausgezeichnet als „gemütlichste Segler“ (verbesserungsfähigstes Ergebnis bei mindesten 5 teilgenommen Läufen) wurden Kurt Decker und Andre Maitrot auf Edel 600. Die 12 Bestplatzierten der insgesamt 83 Teilnehmer erhielten je ein kleines Känguru als Erinnerungspreis.

Warum ist die nun im dritten Jahr, mit jedes Mal wachsenden Teilnehmerzahlen stattfindende Känguru-Regatta unter den Seglern am Bostalsee eigentlich so beliebt, während bei vielen Ranglisten- oder auch „regulären“ Ausgleicher-Regatten es zuweilen kaum gelingt 10 Boote aufs Wasser zu bringen? Darauf angesprochen, hört man von den Teilnehmern ganz unterschiedliche, aber durchaus plausible Argumente. Hier einige O-Töne:

„Die Anmeldung ist unkompliziert bzw. nicht mal erforderlich; es kostet nix und man bekommt sogar nach der Regatta noch ein Freibier.“

„Das Startverfahren ist simpel und man braucht nur eine einzige Person, die vom Steg aus das Startsignal gibt bzw. die Reihenfolge der einlaufenden Boote notiert. Startschiff, Helfercrew, Motorboot und anstrengendes Tonnenlegen entfallen.“

„Es gibt keinen Stress, Gerangel oder gar Kollisionen an der Startlinie.“

„…Pünktlicher Start und kein ewiges Warten bis (vor allem?) der Wettfahrtleiter mit der Lage seiner Startlinie und Luvtonne zufrieden ist…“

„Man sieht sofort, wer gewonnen hat bzw. auf welchem Platz man gelandet ist, ohne dass erst noch lange am Computer gerechnet werden muss.“

„Auch wenn einige spannende Elemente einer „echten Regatta“ (z.B. fliegender 5-Minuten Start, längere Kreuzen) fehlen und irgendwelche Taktik kaum eine Rolle spielt, lernen trotzdem vor allem Regatta-Einsteiger zunächst ihr Boot auf allen Kursen so schnell wie möglich zu segeln und in den Manövern zu beherrschen.“

In diesem Sinne werden wir uns gewiss auch 2020 wieder zu diesem lustigen, spannenden und auch lehrreichen Event  regelmäßig treffen.

CML

 

 

Herbstwindregatta 2019

Herbstwindregatta 2019

Am 5./6. Oktober war es wieder soweit. Die Herbstwindregatta der Hobiecat 16 stand an. Mit 22 Meldungen war die Regatta sehr gut besucht. Die gemischten Teams hatten zum Teil sehr weite Anreisen.

Nur leider spielte das Wetter nicht mit. Schon seit zwei Wochen gab es Dauerregen, der die Wiese mit den Standplätzen stark aufweichte. So wurde das Befahren des Wiesengeländes  zu einer wahren Geschicklichkeitsprüfung.

 

Auch die Wettervorhersage für das Regattawochenende war nicht gut. Für Samstag war wenig Wind gemeldet, der am Sonntag noch nach lassen sollte und zudem mit Dauerregen ergänzt werden sollte.

Daher wurde am Samstag so viel gesegelt wie die Bedingungen es zuließen.

 

Daher wurde am Samstag so viel gesegelt wie die Bedingungen es zuließen.

Der erste Lauf konnte noch bei leichten Winden gut gesegelt werden.

 

 

 

Der zweite Lauf wurde wegen des nachlassenden Windes abgeschossen und mit Startbereitschaft an Land fortgesetzt.

Also alle rein. Kaffee trinken, Kuchen essen („Hauptsach gudd gess“, wie man im Saarland sagt). Anschließend setzte auch ein leichter Wind ein, dass wieder gesegelt werden konnte. Also alle raus aufs Wasser und weitersegeln.

So konnten noch zwei weitere Läufe gesegelt werden, ehe es dämmerte.

Zum Abendessen gab es die allseits beliebten, handgemachten saarländische „Gefillde“, die sich großer Beliebtheit erfreuten.

Die obligatorische Saison-Abschlussparty der Hobiecat-Flotte durfte wie jedes Jahr nicht fehlen und war wieder einmal ein voller Erfolg.

Am Sonntag wurde mangels Wind nicht mehr gesegelt. Der ständige Dauerregen tat sein Übriges. So wurde die Regatta beendet und zur Siegerehrung übergegangen.

Den ersten Platz belegten Sabine Delius-Wenig und Ingo Delius mit den Plätzen 1, 4, 1. Der zweite Platz wurde erreicht von Knut Westergaard mit Vorschoter Ralf Korschinsky (Plätze 2, 2, 6) und den dritten Platz belegten Jürgen und Marianne Klein mit den Platzierungen 10, 1 und 3.

Die Herbstwindregatta 2019 war sehr stark besucht. Bei eher wenig und schwachen Winden konnten leider nur drei Läufe gesegelt werden.

 

 

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Segler und vielen Dank fürs kommen.

Ebenfalls vielen Dank an Wettfahrtleiter Detlef Neidhart und seine Crew, die trotz der widrigen Bedingungen, die Regatta fest im Griff hatten. Vielen Dank auch an den Wettfahrtschiedsrichter Armin Krächan.

An das Catering-Team Ute und Harald Kotzian ebenfalls ein dickes Lob, die zu jeder Zeit eine Tasse Kaffee bereithielten.

Nachruf: Horst Klosen ✟


Am 6. 9. 2019  ist unser langjähriges Clubmitglied Horst Klosen im Alter von 61 Jahren gestorben.

Horst war seit 1991 Mitglied in unserem Segelclub. Er war lange Zeit im Vorstand als Jugendwart aktiv und hat einige, heute noch aktiven Regattasegler zum Segeln gebracht.  Auf seine Initiative hin hat unser Verein im Jahr 2005 die Deutsche Jugendmeisterschaft der Hobie Cat 16 am Bostalsee veranstaltet und war federführend an der Organisation beteiligt. Auf Horst gehen zudem zahlreiche baulichen Verbesserungen an der Basis zurück, bei denen er seine Kompetenz im Metallbau einbrachte.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Ursula und seiner Tochter Lena die, seit sie laufen kann, in unserem Club aktive Seglerin ist.

Das Sterbeamt und die Beerdigung findet in der St. Willibrod Kirche Limbach am Mittwoch, den 11.09.2019 um 14:30 statt.

Saarlandmeisterschaft der Ausgleicher 2019

Bei sommerlichen Segelwetter mit Windstärken zwischen  2-4 Bft. richtete des SCNS am 31.8-1.9. im Auftrag des LVSS die Saarlandmeisterschaft der Ausgleicher aus. Am Start waren insgesamt 18 Boote, die von Wettfahrtleiter Armin Krächan am Samstag dreimal und am Samstag zweimal auf kurze Dreieckskurse geschickt wurden. Drehende Winde verlangtem dem Helferteam beim Tonnenlegen einiges an Arbeit ab. Quasi arbeitslos dank fairen Segelns blieb indes Schiedsrichter Achim Müller. Nach dem Segeln sorgten Stegbier bzw. Kaffee und selbstgebackene Kuchen, Schwenker und von Seehaus-Wirt Jürgen schmackhaft zubereitete Pommes dafür, daß auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.Zur Siegerehrung am Sonntag nachmittag war auch LVSS-Präsident Thomas Schwarz anwesend und  überreichte persönlich die Pokale. Bei den Ausgleichern I (Jollen und Katamarane) siegte Alex Pauli vor Leon Schulz (beide Laser) vor Dirk Frank und Stefan Kempf (505er). Bei den Ausgleichern II (offene Kielboote und Kielyachten) siegte Frank Walter mit Sohn Leonard und Markus Räschle (J22) vor Claus-Michael Lehr und Christine Schaal-Lehr (Dyas) und Daniel Müller, Lena Steuer und Florian Haßdenteufel (Sprinta Sport).

Die Ergebnisse im einzelnen : Ausgleicher I,  Ausgleicher II

 

 

Oster-Training der Dyasklasse am Bostalsee 2019

Das Wetter hätte kaum besser sein können, als am Ostersamstag die saarländischen DYAS Flotte zum Saisonauftakt auf der Seglerbasis am Bostalsee zusammentraf. Neben sieben Booten vom Heimatrevier waren noch je ein weiteres Boot vom Rursee und vom Schluchsee am Start. Mit Unterstützung der KV konnte der amtierende Deutsche Meister Jens Olbrysch als Trainer gewonnen werden, der zusammen mit Frau Anne und Sohn Matti hoffentlich ebenso schöne Ostern im nördlichen Saarland verbringen konnte wie wir Segler.

Da Sonnenschein mit leichtem bis mittleren Ostwind lockte, ging es nach Einkranen und Aufbauen ohne viel Theorie erstmal aufs Wasser. Eine Dyas musste allerdings wegen ausgerauschtem Großfall und weiterer Defekte erstmal zum „Doktor“ Jens Leicher nach Koblenz, was aber vom Bostalsee in anderthalb Stunden zu machen ist – am nächsten Tag war alles wieder gut. Vom Mobo aus beobachtete und filmte Jens zunächst jedes Boot auf verschiedenen Kursen, gab Ratschläge zu Segeltrimm und Sitzposition, und stieg im Laufe des Nachmittags selbst zu jeder Crew an Bord, um das eine oder andere persönlich zu demonstrieren.

Am Ende des Tages gab es nach kleinem Umtrunk an der Clubgarage und Duschen ein leckeres Abendessen, welches der Wirt des Basis-Bistros „Seehaus“ im Schulungsraum des Vereinsheims für uns servierte. Kaum war das verzehrt, wurde nochmals gesegelt. Dies erfolgte allerdings am Großbildschirm, auf dem Jens sein fleißig aufgenommes Videomaterial des Tages nochmal komplett mit uns durchging und kommentierte.

Sehr aufschlussreich, den Segeltrimm und die eigenen Bewegungen aus dieser Perspektive noch einmal zu sehen – aber man konnte auch bereits die ersten Trainingserfolge beobachten.

Nach gemeinsamem Osterfrühstück in der Bootshalle ging es Sonntag morgen natürlich wieder aufs Wasser, weiterhin mit Sonne und angenehmen Temperaturen, Wind weiter aus Ost, aber jetzt im Mittel schon mit handigen 10 kn – daraus lässt sich was machen! Zunächst kam der Spinnaker an die Reihe: Setzen, Bergen, Fahren, Halsen… und natürlich auch damit fahren. Eine ganz ungewohnte Erfahrung war es, als Steuermann die Schoten mal selbst zu übernehmen. Prompt stellte meine Vorschoterin fest, dass ich das Boot dabei fiel ruhiger und damit besser steuerte – das sollte man also mal beibehalten, auch wenn unter Normalbedingungen sie die Schoten wieder übernimmt! Lustig war die Übung am Nnachmittag, wo alle Boote im Ringelreihen immer wieder über eine durch zwei Bojen markierte „Startlinie“ segeln mussten, und die Crews in dem Moment die Hand heben sollten, wenn sie glaubte diese Linie zu überqueren. Jens lag mit seinem Mobo in der Verlängerung und filmte alles, um es uns abends bei der Videoanalyse nochmal zu zeigen – auch weh! Aber auch hier zeichneten sich nach einigen Runden deutliche Lernerfolge ab.

Vorher am Abend wurde natürlich gut gegessen, denn schließlich sind wir im Saarland, und so gabe es zu selbstgemachten Salaten unter anderem auch französische Merguez vom Grill.

Auch Ostermontag blieb das Wetter traumhaft, wobei der Wind noch etwas mehr aufbriste und gegen Mittag bei 12-14kn mit Spitzenböen von 24kn schon für durchaus sportliche Bedingungen sorgte. Da die vorausgegangenen Tage doch schon recht anstrengend gewesen waren, verzichtete die eine oder andere Crew auf den dritten Trainingstag oder beendete ihn etwas früher. Mit dem Rest übte Jens unzählige 3-Minuten Starts mit kurzen Up-and-Downs. (Das ergibt sich auf dem Bostalsee fast naturgemäß, insbesondere bei viel Wind.)Während sich die Boote anfangs kaum an die Linie „trauten“, insbesondere wenn Jens es offenlies wann genau innerhalb der nächsten 3 Minuten der Startpfiff erfolgen würde, so wurden wir nach und nach doch etwas forscher. Sehr wertvoll auch die Erfahrung, dass ein Frühstart keineswegs ein verlorenes Rennen bedeutet, sondern – zumindest, wenn keine schwarze Flagge weht – durchaus korrigierbar ist und man sich danach u.U. sogar in durchaus vorteilhafter Position gegenüber der Konkurrenz befinden kann.

Das Training endete am frühen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit einer letzten Videoanalyse und Nachbesprechung. Es war ein tolles „Segel-Ostern“, von dem gewiss jeder viel für sich mitnehmen konnte. Nun dürfen die Segel-Saison und ihre Regatten gerne kommen.

Claus-Michael Lehr, SC Nordsaar

Dyas „Pepe“ GER1388/DUI266