Termine im Herbst

Hier eine Übersicht für die nächsten Termine:

13.10. 11:00 Samstag(!) Abschluss der Freitagsregatten

13.10. nach der Regatta: Clubfest des SCNS (wer helfen und/oder mitfeiern möchte, bitte beim Vorstand melden)

20.10. 11:00-15:00 Einwintern (wer helfen möchte, bitte beim Jugendwart melden)

15.11. 19:00 Stammtisch: In gemütlicher Runde klönen wir über unseren Sport, was die vergangene Saison gebracht hat und was die nächste bringen soll. Herzliche Einladung an alle Mitglieder, ganz besonders unsere Neumitglieder.

Wir sehen uns,
Euer Vorstand

Clubmeisterschaft 2018

Am 25.08. fand am Bostalsee die gemeinsame Clubmeisterschaft des SCBO und des SCNS statt.

Nach zwei spannenden Wettfahrten gewann beim SCBO Klaus Spindler auf seinem Finn vor dem Team Olaf Graf,  Hartmut Kipper und Axel Haab auf Sprinta Sport und vor Ralf Zosel mit
Sylvia Zosel auf ihrem Zugvogel. Maurice Horras wurde auf Laser 4.7 Jugendclubmeister.

Bei SCNS gewann Colling, Martin auf seiner Jantar 21 vor Rodger Barich mit Heike Barich auf ihrer Dyas und vor Reimund Nessel auf Hobie Cat 16


Bild v.l.n.r: Klaus Spindler, Olaf Graf,  Hartmut Kipper, Maurice Horras, Martin, Colling

Bei den Optimisten, deren Clubmeisterschaft im Rahmen der Saarland-Opti-Ranglistenregatta ausgerichtet wurde, holte sich Pia Förster den Titel  beim SCBO und Alessa Frank beim SCNS.


Bild: Alessa Frank

Der Vorstand gratuliert recht herzlich allen Gewinnern.

Jolle 420 angeschafft

Am 24.08.2018 hat der Vorstand eine gebrauchte regattataugliche 420-er Segeljolle angeschafft, so wie es in der Mitgliederversammlung beschlossen wurde.

Das Boot wurde auch gleich in Betrieb genommen und als geeignet befunden.

In 2019 will der SCNS eine Ranglistenregatta anbieten. Als Termin ist das Christi-Himmelfahrt-Wochenende avisiert.

Mitglieder können das Boot über den Punkt ‚Vereinsboote‘ reservieren und ausleihen. Eine vorherige Einweisung ist erforderlich und kann über den Jugendwart angefragt werden.

Viel Spaß mit dem Boot wünscht Euer Jugendwart.

Kommende Events – bitte notieren

Am kommenden Samstag, den 25. August, segeln wir die diesjährige Clubmeisterschaft aus. Start ist um 14:00 Uhr. Die Regatta findet, wie immer, gemeinsam mit dem SC Bosen statt. Ab 18:00 Uhr lädt der SC Bosen zum Sommerfest in sein Clubhaus ein. Alle SeglerInnen sind herzlich willkommen.

Am Freitag davor, den 24. August, findet wieder eine Freitagsregatta statt. Diesmal wird uns ein Fernsehteam des SWR begleiten, das einen Film über den Bostalsee drehen will. Mit einer großen Teilnehmerzahl und vielen Booten können wir uns hier von unserer besten Seite zeigen!
Also – macht mit bei der Freitagsregatta und bei der Clubmeisterschaft – je mehr Boote desto größer der Spaß!

Übrigens – unser Clubfest feiern wir wieder in Verbindung mit der letzten „Freitags“regatta, die ausnahmsweise am Samstag, den 13.10. stattfindet. Eine gesonderte Einladung wird noch rechtzeitig verschickt.

Segler und Windsurfer gemeinsam am Start bei der Seefestregatta am Bostalsee

Am 29.7.2018 fand am Bostalsee die traditionelle Seefestregatta mit Rekordbeteiligung von insgesamt 38 Booten und Surfbrettern statt. Die eintägige Regatta war ursprünglich nur für Jollen, Katamarane und „Dicke Pötte“ ausgeschrieben. Auf Anfrage beim Vorstand des ausrichtenden Vereins SC Nordsaar durften in diesem Jahr erstmals auch die Optis und Windsurfer starten. Eine kleine Revolution im Saarland, denn dass Windsurfer und Segler gemeinsam starten, hatte es hier noch nie gegeben!

Die 10 Windsurfer bildeten die größte Startgruppe. Das Raceboard Regattateam des WSCS und Trainer Fabian Aldinger nutzten dieses Event als Abschluss ihres Bundesligatrainings, das von Donnerstag bis Sonntag am Bostalsee stattfand. Zweitgrößte Gruppe waren die Optis, die mit 7 Startern auf einen eigenen verkürzten Kurs geschickt wurden. Gemeinsam mit Katamaranen, Dyas, Variantas, Laser, 505ern, 470er, 517er und vielen anderen Booten gaben die Starter der Seefestregatta ein wunderbar buntes Bild ab. Auch was das Alter der Segler angeht, war das Starterfeld bunt gemischt. Bei den Skippern zwischen 8 Jahren und 73 Jahren, die gemeinsam ihrer Leidenschaft nachgingen, waren alle Generationen vertreten.

Gestartet wurde in der Bucht vor der Seglerbasis mit einem sogenannten „Kängurustart“, bei dem zuerst die langsamsten Boote starten und anschließend je nach Yardstickzahl die schnelleren Boote.

Insgesamt ging es drei mal rund um die festliegenden Trainingstonnen und zuletzt wieder ins Ziel. Für die schnelleren Boote und Surfer war es eine Herausforderung, sich mit taktischem Geschick und fahrerischem Können an den übrigen Booten vorbei nach vorne zu arbeiten.

Die Windsurfer passten sich an die Regeln der Segler an und verzichteten auf das gewohnte Pumpen und hielten Abstand von den Tonnen. Wenn sich eine Sprintasport mit rund 30 qm Segelfläche und Optimisten mit 3,5 qm Segelfläche oder Windsurfern mit 7 – 9,5 qm Segelfläche begegneten, erinnerte dies zeitweise an den Kampf zwischen David und Goliath, doch es kamen alle mit heilem Auge davon. Wettfahrtleiter Detlef Neidhart und Werner Frenger freuten sich über das faire Verhalten der Segler und Surfer als nach insgesamt zwei Wettfahrten bei 2-3 Windstärken alle wieder glücklich an Land waren. Dort gab es nach der Siegerehrung noch ein Würstchen sowie ein Freigetränk für alle Teilnehmer und viele lobende Worte.

Gewinner der Regatta wurde Fabian Aldinger vom SCMainz vor Robin Rockenbauch, WSCS und Carsten Burger, WSCS, die alle auf dem Raceboard gestartet waren. Es folgten die Segler Klaus Spindler (Platz 4) im Finn, Frank Walter mit Uli und Maxi Keil (Platz 5) in der J22 und Dirk Frank und Stefan Kempf (Platz 6) im 505er. Den „Dicke Pötte“ Pokal nahmen Claus Michael Lehr und Christine Schaal-Lehr mit nach Hause. Bei den Optimisten gewann Alessa Frank vor Fiete Kolbus und Hannah Kutsch. Glückwunsch an alle Gewinner und ein herzlicher Dank an alle Teilnehmer, die mit dem olympischen Gedanken angetreten sind und mit zum Gelingen beigetragen haben!

Ein ganz besonderer Dank geht auch an den SCNS und dessen Helfer für die entgegen gebrachte Offenheit und das Ausrichten dieser rundherum gelungenen Veranstaltung. Das war eine Regatta, die mit geringem Aufwand ein Maximum an Spaß gebracht hat und bewiesen hat, dass mit gegenseitigem Entgegenkommen vieles möglich ist! Die Einladung zur nächsten Freitagsregatta am 24.8.2018 am Bostalsee um 17.20 Uhr nehmen wir gerne an.

„Shaka“und „Hang Loose“ sowie „Mast und Schotbruch“

wünscht Jutta Rockenbauch (WSCS und SCNS)

Jugend-Törn Soffio 2018 – Teil I: Training und Regatta Cinque Fari (25.6-2.7.)

Jeder hatte wohl andere Erwartungen an die zwölf Meter lange Vereinsyacht des SC Schotbruch namens Soffio. Nur die Vorfreude auf den Jugendtörn auf dem Mittelmeer war sicherlich bei allen gleich, vor allem bei den drei saarländischen Jugendlichen Taric Ludt, Leon Schulz, und Niklas Schneider (mir), die von den erfahrenen Seglern Michael Becker und Dirk Frank unterstützt und von Skipper Claus-Michael Lehr begleitet wurden.

Also machten wir uns am Montag, den 25. Juni auf die Reise zum Porto Arenella, wo das Boot seinen Stammliegeplatz hat. Dort kamen wir nach einem Zwischenstopp beim Segelmacher, wo wir die frisch überholten Regattasegel abholten, und einer rasanten Taxifahrt durch Palermos 30er-Zonen heil abends an. Zunächst zu fünft (Dirk sollte erst am Mittwoch zu uns stoßen) richteten wir uns unter Deck mit unserem Gepäck ein, um danach in Arenella für ein selbst gekochtes Abendessen einkaufen zu gehen.

Der nächsten Tage sollten dazu dienen, uns als Crew gemeinsam an das Boot zu gewöhnen und uns einzusegeln, deswegen zögerten wir nicht lange und legten am Dienstagnachmittag ab und segelten 3 Stunden bei 15 Knoten Wind und fast zwei Metern Welle, nicht die einfachsten Bedingungen zum Start, aber wir packten es trotzdem. Schnell merkten Leon und ich, dass selbst jahrelange Laser-Erfahrung hier nicht so viel bringen; Taric hingegen war uns als 29er-Segler ein bisschen voraus, was das Wissen um die Besegelung angeht („Was ist denn ein Fall?!“).

Nichtsdestotrotz hatten wir einen schönen Segeltag; das musste am Mittwoch gleich wiederholt werden, zuvor stand aber das Wechseln der Segel an, also: Fahrtensegel runter, Carbon-Regattasegel drauf, dazu für die Regatta unnötiger Ballast wie Beiboot oder Aussenborder von Bord. Abends traf dann auch endlich Dirk ein, mit dem wir auch gleich am Donnerstag wieder ein paar Stunden rausfuhren. Freitags fühlten wir uns dann auch mal bereit, um zum ersten Mal den Spinnaker hoch zu ziehen, was auch bis zur Halse gutging; da der Wind aber langsam stärker wurde entschieden wir uns am Ende des Manövers doch lieber für ein rasches Bergen , um eine „Eieruhr“ im letzten Moment zu verhindern.

.An diesem Abend fuhren wir nicht nach Arenella zurück, sondern in den Stadthafen von Palermo, wo auch die „Societa Canottieri Palermo“, welche jährlich die Regata dei Cinque Fari („Regatta der fünf (Leucht-)Feuer“) ausrichtet, seine Anleger hatte. Im schicken Clubhaus gab es auch einen Empfang, um die Regattateilnehmer zu begrüßen, und als einzige ausländische Crew erhielten wir sogar einen kleinen Extraapplaus. Nachdem das kleine Snackbuffet schließlich leer war und auch die anderen so langsam verschwanden, machten wir uns auf den Weg, um in der Stadt eine Pizzeria zu finden und ließen den Abend bei gutem Eis und langsamen flanieren durch Palermo ausklingen.

Da der Start am Samstag für zwölf Uhr angesetzt war, fuhren wir frühzeitig raus, und es konnte pünktlich losgehen (was in Italien offenbar keine Selbstverständlichkeit ist). Nach einem gewöhnlichen Fünf-Minuten-Start unter Flagge I, bei dem es vor allem an unserem Ende der Startlinie heiß herging, folgte eine kurze Startkreuz zu einer kleinen Tonne, dann ging es auf einem Halbwindkurs zur Insel Ustika, wo sich die ersten beiden Leuchttürme befanden. Neben uns trat eine weitere Grand Soleil 40 „Renoir“ an, die aber von der Regattaleitung langsamer eingestuft worden war als unsere. Trotzdem erreichte sie zu unserem Ärger die Insel vor uns, was wir bei der Umrundung aber wieder gutmachen konnten.

Hinter Ustika setzten wir den Spinnaker und segelten bei sechs bis sieben Knoten Fahrt vor der „Renoir“ (unserem ärgsten Konkurrenten, wie sich später zeigen wird) in den Sonnenuntergang. Leider konnten wir die Position nicht langen halten, denn als unser Spi einmal einfiel, nutzte die Crew der Renoir die Möglichkeit und zog (auf Backbordbug fahrend, während wir auf Steuerbordbug waren) in einem spektakulären Überholmanöver mit ihrem Heck weniger als einen Meter an unserem Bug schräg vorbei. Danach fuhr sie uns langsam aber sicher davon.

Mit der Nacht kam aber auch mehr Wind auf dem Weg zum dritten Leuchtturm, der freistehend eine Untiefe vor der Küste markiert. So passierte es, dass er auch auf einmal um 180 Grad drehte und aus dem Raumschotskurs auf einmal eine Kreuz wurde. Das hieß für die Mannschaft, die gerade nicht am schlafen war: So schnell wie möglich Spi bergen und neuen Kurs setzen. So kreuzten wir bis um drei Uhr morgens Richtung Scoglio Procelli, den wir dann umrundeten um weiter zum Capo San Vito zu fahren, wo sich der vierte Leuchtturm befand.Da wir nun wieder Halbwindkurs segeln konnten, beschlossen wir, den Code Zero zu setzen, nur um ihn zehn Minuten später durch den Spinnaker auszutauschen; aber auch der blieb nicht lange oben, der Wind drehte erneut um 180 Grad, was bedeutete, dass wir den Rest des Weges kreuzen mussten. Am Capo San Vito kamen wir Sonntag morgens an, als sich auf einmal eine Flaute an der ganzen Küste entlang ausbreitete; wenigstens konnten wir entspannt frühstücken. Hier bemerkten wir auch, dass die Renoir nachts einen schwerwiegenden taktischen Fehler begangen haben musste, denn sie war auf einmal weit hinter uns, später stellte sich heraus, dass sie den Kurs einfach mit dem Wind geändert hatten und so einen riesigen Umweg gefahren waren.

Als gegen zehn Uhr der Wind so langsam wiederkam, setzten wir unsere Kreuz zum Capo Gallo fort, bei der wir zwar auf andere Gegner noch aufholen, aber niemanden mehr einholen konnten. So kamen wir gegen fünf Uhr nachmittags im Ziel an. Zunächst mussten wir aber erst einmal die Ziellinie identifizieren, was gar nicht so einfach war; dann aber kam die ersehnte Zieldurchfahrt, nach der selbstverständlich ein „Manöverschluck“ nicht fehlen durfte.

Erleichtert machten wir uns auf den Weg zurück nach Palermo. Als wir auf der Höhe von Porto Arenella waren und gemütlich die Segel bergen wollten, erlebten wir eine böse Überraschung: Der Motor sprang nicht mehr an, weil über das fast 30 stündige Segeln ohne Maschinengebrauch der Bordakku sich heimlich entleert hatte. Nach einer kurzen Diskussion steuerte Dirk das Boot kurzerhand mit einem gekonnten Aufschießer an die Tankstelle des Hafens und nach einem kurzen aufladen der Batterie per Landstrom konnten wir wieder nach Palermo weiterfahren. Auch an diesem Abend gingen wir wieder in die Stadt, um uns nach dem Essen das historische Zentrum anzusehen und natürlich durfte auch hier ein gutes italienisches Eis nicht fehlen.

Den Montag nutzten wir, um wieder die Fahrtensegel für die kommende Überführungsfahrt nach Olbia aufzuziehen, und nachdem Dirk und Michael am Tag zuvor schon abgereist waren kamen abends vier neue Crewmitglieder an Bord: Christine Schaal-Lehr und die drei Sachsen Jonas und Fynn Hölzel sowie Justus Isernhagen. Mit ihnen gingen wir abends zur Siegerehrung, bei der wir sogar einen Preis erhielten: Den, für die beste ausländische Crew.

Im Endergebnis wurden wir schließlich 15. von 16 ins Ziel gekommenen Teilnehmern (30 waren gemeldet, davon starteten nur 23); wir konnten die Renoir tatsächlich hinter uns lassen.

Alles in allem eine tolle Woche mit neuen Erfahrungen, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden, aber es sollte ja noch weitergehen….

Bericht: Niklas Schneider

Fotos: Claus-Michael Lehr; S. Lopez ( Società Canottieri Palermo)

Fortsetzung folgt…

Bostal Trophy Trainung und Regatta

Vom 10.-13.05.2018 hat der Segelclub Nordsaar  die „Optimisten“ zum Segeln an den Bostalsee eingeladen.

Die Veranstaltung wurde ausgerichtet vom Segelclub Nordsaar e.V. (SCNS) und unterstützt vom Landesverband Saarländischer Segler (LVSS) und der  Deutsche Optimist-Dinghy Vereinigung e.V. (DODV). Vielen Dank für die Unterstützung!

Am Training am Donnerstag und Freitag  waren 37 Kinder in vier Trainingsgruppen in Ihren Optimisten auf dem Wasser. Das Trainerteam mit Ralf Rockenbauch (SCNS), Markus Müller (SCBO) und Alex Cross (SCR) wurde ergänzt durch Reinhard Linke (HSeV). Die Kinder schwärmten alle von dem effektiven Trainingseinheiten. An Land wurden die Kinder und Trainer gemäß dem saarländischen Motto „Hauptsach gudd gess“ unterstützt. Ein herzliches Dankeschön gilt dem HelferteamSimone Gabath, Susanne Köppen, Norma Frank und Simone Kutsch, die vier Tage unermüdliches Engagement zeigten.

Bild: Trainingsteilnehmer

Als kleines Highlight veranstaltete  die SCNS-Seglerjugend die „Opti-Oldie“, eine Veranstaltung mit vertauschten Rollen: Die Eltern segeln Optimist, die Kinder führen die Wettfahrt durch. Wettfahrtleiter Anton Gabath freute sich über 12 Teilnehmer, die alle einen Riesen-Spaß hatten, und von der publikumfreundlichen Tribüne angefeuert wurden. Sieger nach 2 spannenden Wettfahrten war Alexander Cross, der den begehrten Wanderpokal mitnehmen durfte.

Bild: Opti-Oldi Startvorbereitung

Bild Opti-Oldi Tribüne

Bild Trainerboot

Bild: Sieger Opti-Oldi, Alexander Cross

Samstags und Sonntags fand dann die Bostal Trophy für die Bootsklassen Optimist und Laser  statt. Das Team um Wettfahrtleiter Armin Krächan meisterte ihre Aufgabe, trotz oft schwachen und drehenden Winden .   Die 28 Teilnehmer im Optimist (Wertung B)  segelten vier Wettfahten, die schnelleren Laser segelten sechs Wettfahrten.

Es war ein spannendes Event rund um’s Jüngsten-und Jugendsegeln, das im Südwesten Deutschlands gerne besucht wird.

Bild: Sieger Opti B: vlnr Fiete Kolbus (3.), Yolanda Gebal (1.), Fynn Waltemode (2.)

In der Klasse „Laser Standard“ starteten 12 Teilnehmer. Es siegte Frank Walter vor  Leon Schulz und Alexander Schulz

Viele Grüße,

Martin Müller

Bostal-Dyas 2018 – eine gelungene Premiere

Klein, aber fein – wie das Saarland selbst – präsentierte sich der Bostalsee am 5./6. Mai 2018 bei bestem Segelwetter zu seiner ersten Ranglistenregatta der Dyas-Klasse. Der Einladung des Segelclub Nordsaar (SCNS) waren immerhin 13 Boote gefolgt, neben den vier ansässigen Crews vorwiegend aus den rheinland-pfälzischen Revieren von Mosel und Laacher See, aber auch aus Hessen, Bayern und NRW. In jüngster Zeit hat sich ein zunehmendes Interesse für die Dyas als sportliches Zwei-Personen-Boot für „Best Agers“ entwickelt. Mittlerweile umfasst die ansässige Flotte bereits 5 Boote und wird vermutlich dieses Jahr noch weiterwachsen.

Für viele der auswärtigen Gäste war bereits die Ansteuerung der etwas versteckt gelegenen Seglerbasis eine erste navigatorische Herausforderung. Das Einkranen am Freitag klappte unter der fachkundigen Betreuung von Saarflotten-Nestor Helmut Wagner aber problemlos, so dass am Abend fast die komplette Regatta-Flotte an den Stegen lag und ein sehr schönes, am Bostalsee bislang ungekanntes Bild abgab. Während die ansässigen Segler um 17 Uhr die beliebte Freitags-Regatta mit Känguru-Start zum „warm-up“ für das kommende Race nützten, takelten die Gäste ihre Boote weiter auf oder erkundeten die Saarländische Küche in den umgebenden Restaurants und Hotels. Einige Koblenzer fuhren sogar erstmal wieder zurück nach Hause, wo für Conny Huiskens und Michael Weber Koblenz am Samstag-Vormittag zunächst die standesamtliche Trauung von Michaels Sohn auf dem Programm stand. Respekt – soviel Engagement zeigt nicht jeder!

Bei frischem Wind aus NO (im Mittel 12 kn, aber mit Böen > 20kn) und Sonne pur belegten Horst Rudorfer und Peter Seitz beim ersten Lauf den ersten Platz, vor Karl-Heinz und Florian Schulz sowie Karl und Sylvia Schröder. Die Bostalsee-Seglern nicht unbekannten, teilweise heftigen Drücker und Dreher sorgten für durchaus anspruchsvolle Bedingungen, welche nicht allen Crews gleich gut lagen und auch für den einen oder anderen Ausfall beim 2. und 3. Lauf sorgten. Auch das Startschiff hatte zwischendrin einige Mühe zuverlässig seine Position zu halten, was am Ende erst durch das Ausbringen von insgesamt drei Ankern gelang. Am Ende des durchaus sportlichen ersten Segeltages lag das aus Bayern angereiste Team Schulz/Schulz bereits recht klar in Führung, gefolgt von Rudorfer/Seits und Weber R./Mayer. Auf dem vierten Platz waren Christine und ich als relative Neulinge in der Klasse zufrieden, für die Bostalsee-Teams zumindest den Anschluss an die offensichtlich erfahreneren auswärtigen Segler halten zu können.

Zurück an Land gab es zunächst ein kleines Segler-Hock, der Region geschuldet im elsässisch-lothringischen Stil mit Guglhupf und Cremant zum Anstoßen, aber natürlich auch anderen Getränken und selbstgebackenen Kuchen der saarländischen Dyas-Segler gegen den weiteren Durst bzw. Hunger. Wer wollte, erkundete danach zunächst noch die Duschanlagen, ehe es ab 20 Uhr zum gemeinsamen Abendessen ins Basis-Bistro „Seehaus“ ging, wo der Wirt für alle ein deftiges Gulaschgericht vorbereitet hatte.

Wie angekündigt hielt das kaiserlich-sonnige Segelwetter auch am Sonntag an, der Wind diesmal nicht ganz so böig und noch etwas weiter rechtsdrehend aus ONO. Jeweils fünf Minuten nach der Dyas-Klasse gab es bei den beiden Läufen des zweiten Tages noch einen weiteren Start zur sog „Schaumberg-Regatta“ für Ausgleicher, mit der am Bostalsee traditionell die Segelsaison eröffnet wird. Immerhin erweiterten eine Sprinta Sport, eine Varianta und zwei Katamarane das Regattafeld noch ein wenig. Ausserdem waren nun endlich auch alle 13 gemeldeten Dyas am Start. Dem aus der Oberpfalz angereisten Team Karl-Heinz und Florian Schulz war der Gesamtsieg zwar nicht mehr zu nehmen, aber sie mussten doch schon alle fünf Läufe mitsegeln, um sich gegen Horst Rudorffer und Peter Seitz aus Wiesbaden/Schierstein durchzusetzen. Von Reise und Hochzeitsstress befreit fuhr die Crew Weber/Huiskens aus Koblenz sonntags zweimal auf Platz 1, was ihnen schliesslich den dritten Platz sicherte. Den vierte Platz belegte Michaels Bruder Rolf Weber aus Koblenz mit wechselnden Vorschotern auf seiner neuen „Königin“, und unser noch unter Schweizer Nummer segelnder „Pepe“ konnte immerhin für sein neues Heimatrevier den fünften Platz behaupten.

Ein kleiner Erinnerungsfilm zum Download findet sich unter https://www.dropbox.com/s/iiu48js0opv6xez/2018%20Bostal-Dyas.mp4?dl=0

Claus-Michael Lehr und Christine Schaal-Lehr

Dyas „Pepe“ SUI 266/ GER 1388