Clubfest und Siegerehrung Freitagsregatta 2017

Am 30. September feierten wir unser diesjähriges Clubfest. Bereits um 14:00 Uhr trafen sich die aktiven Segler zur letzten Freitagsregatta, die diesmal an einem Samstag stattfand. Zehn Boote mit alten und neuen Freitagsregatta-Teilnehmer*innen fanden sich ein und lieferten sich spannende Kopf-an-Kopf Rennen. Nach ca. einer Stunde war auch die letzte Varianta mit gleich vier Mitseglern an Bord im Ziel. Am Kran gab es für alle Regattateilnehmer das obligatorische Anlegerbier, was diesmal ein leckerer Apfelwein war. Danach ging‘s zum Kuchenbuffet, bei dem sich die gespendeten Kuchen (Vielen Dank an alle Bäcker*innen!) gegenseitig den Rang abliefen in puncto Leckerheit. Beim gemütlichen Zusammensitzen in der großen Garage konnte man das kalte und regnerische Wetter fast vergessen.

Noch leichter gelang dies beim abschließenden Essen im Regattahaus. Nachdem alle rund 45 Seglerinnen und Segler einen Platz gefunden hatten, begrüßte unsere Vorsitzende Christine Schaal-Lehr die Anwesenden mit einem Gläschen Cremant. Die Rouladen mit Rotkraut und Klößen kamen bei allen gut an. Der Höhepunkt des Abends war die Gesamtauswertung der Freitagsregatten und die Überreichung verschiedener Pokale. An den 8 Läufen der vergangenen Saison (Känguruh-Start, normalerweise freitags um 17 Uhr) hatten sich insgesamt 71 Segler beteiligt. Bei einzelnen Läufen waren bis zu 19 Booten am Start, insbesondere wenn am gleichen Wochenende eine Ranglisten-Regatta folgte und die bereits angereisten Teilnehmer das freitägliche Yardstick-Rennen als willkommenes „Warmup“ nutzten.

Der Freitagsregatta-Wanderpreis: Bronzeguss, ca. 13 cm, von Matthias Lehr, Nürnberg
Sieger der Freitagsregatta 2017

Geehrt wurden der jüngste aller Freitagsregatten-Teilnehmer – Ferdinand Beier, der zusammen mit seinem Papa im Sommer einen Lauf auf der Vereins-Varianta mitgefahren war, der älteste Teilnehmer Ralf Schorr, der es sich nicht nehmen lies beim krönenden Abschluss der Serie einmal mitzufahren, sowie der aktivste Teilnehmer, der keine Regatta verpasste und immer dafür sorgte, dass der eine oder andere sich noch zum Teilnehmerfeld hinzu gesellte – Harald Seber.

Der Gesamtsieg ging an den Organisator Claus-Michael Lehr der zusammen mit seiner Frau Christine auf Dyas oder 505er am häufigsten als erster über die Ziellinie fuhr und somit mit den besten fünf von acht in die Wertung einzubringenden Rennen die höchste Gesamtpunkzahl erreichte. Sie haben einen künstlerisch gestalteten Wanderpreis gespendet, den sie nun auch gleich mit nach Hause nehmen durften und der nächstes Jahr für Viele hoffentlich Anreiz ist, möglichst oft und möglichst weit vorn bei den Freitagsregatten mit zu segeln.

Christine Schaal-Lehr (Vorsitz1@scnordsaar.de)

Ergebnisse: Freitagsregatta 2017, 8 WF

Syrer auf dem Treppchen bei der Saarlandmeisterschaft über alle Klassen

Etliche Segler aus den Vereinen des LVSS sind häufig auf hoher See unterwegs, kennen die weiträumigen Regattakurse dort, obwohl die heimischen Reviere zum Training dafür nicht wirklich die Bedingungen erfüllen.
Foto: SC Nordsaar

Am Sonntag der Saarlandmeisterschaft über alle Klassen konnten dann etliche „nur“ Binnenreviersegler zum ersten Mal einen Start ohne Blickkontakt zur Tonne erleben, die vom aufziehenden Nebel allmählich eingehüllt wurde. Wettfahrtleiter Jürgen Feuerhake vom YC Saarbrücken war zuversichtlich: „Die merken, wo der Wind herkommt, also finden die auch die Tonnen!“ Ging tatsächlich – auch ohne Kompasskurs!

Doch vor dem Sonntag war Samstag:

Unter den Crews der 18 Boote, die entsprechend der vom LVSS Sportausschuss vorgeschlagenen Regelung sinnvoll in besser vergleichbaren Gruppen (Gr. I= Jollen und Katamarane; Gr. II = offene und geschlossene Kielboote) starteten, fiel ein neuer, etwas fremdländisch klingender Name auf: Haidar Wader – ein Syrer, der vor zwei Jahren sein Land verlassen musste und unter mehr als abenteuerlichen Umständen über die Ägäis (mit zwei kleinen Kindern und schwangerer Ehefrau, gekentert und fast ertrunken…) im Aufnahmelager Lebach angekommen war.

Die Familie ist offensichtlich auf gutem Wege, im Saarland eine neue Heimat zu finden. Über seinen segelbegeisterten Betreuer Jörg Berndt (SC Bosen) hat der drahtige ehemalige Profi-Boxer (10 nationale und asiatische Meistertitel) als Hobby inzwischen zum weißen Wassersport gefunden. Mit nur 50 kg Kampfgewicht, aber einer Fitness für 100 Liegestütze (20 davon auf einem Arm!) bringt er für die mit 3 Personen zu segelnde Sprinta Sport als Vorschiff-Mann geradezu ideale Voraussetzungen mit. Prompt fuhr er bei dieser Regatta zusammen mit seiner Crew sogar „aufs Treppchen“ – Gratulation!

Die Wetterbedingungen am Samstag waren trotz einiger Regenschauer mit 2-4 Bft. sehr gut segelbar und erlaubten bei gemeinsamem Start aller Boote drei von fünf ausgeschriebenen Läufen. Am Abend bot das dank neuem Pächter inzwischen wieder bewirtschaftete Seglerheim am Bostalsee gute Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch. Von dem sehr pünktlichen Start am nächsten Morgen zeigten sich einige der Segler etwas überrascht, hatten sie doch bei dem nur schwachen Wind und aufkommendem Nebel wohl eher mit einer Starverschiebung gerechnet.

Tatsächlich erwies sich der Wind zwar als durchaus brauchbar, aber der nach dem Start sich weiter verdichtende Nebel stellte die Konkurrenten vor zusätzliche, auf Binnenseen eher ungewöhnliche navigatorische Herausforderungen: Man konnte auf einmal gar nicht mehr von einer Tonne zur anderen sehen. Verständlich die Entscheidung der Wettfahrtleitung auf einen weiteren Lauf zu verzichten, zumal zusätzlich der Wind fast einschlief. Dass wenig später die Sonne herauskam, war nicht unbedingt vorhersehbar. Darüber gab es allerdings bei der anschließenden Siegerehrung keinerlei Beschwerden.

Herzlichen Dank an die zehnköpfige Helfercrew des ausrichtenden SC Nordsaar, und vor allem an Wettfahrtleiter Jürgen Feuerhake und seine Assistentin Daniela Winkel (beide YC Saarbrücken), deren kurzfristiges und engagiertes Einspringen es dem Schreiber dieser Zeilen und seiner Vorschoterin ermöglichten, selbst die Regatta mitzusegeln.

Ergebnisse:

Gruppe I: Daniel & Christian Winkel (YCSB) im Korsar zeigten schon am Samstag, dass sie keinen an sich vorbeilassen werden und sicherten sich Platz 1. Platz 2 und 3 trennte nur ein Punkt und mit einem weiteren Lauf wäre Tim Kahlen (SCBO) im RS Aero die Aufholjagd zu Leon Schulz (SCNS) im Laser Radial vielleicht geglückt. So blieb er aber hinter Leon auf Platz 3.

In der Gruppe II der Kielboote  kamen Claus-Michael & Christine Lehr (SCNS) mit ihrer Dyas auf Platz 1. Die Jantar 21 mit Daniel Müller (SCNS) und Florian Haßdenteufel (OYA) bewies auf Platz 2 Kontinuität und die Crew auf der Sprinta Sport Georg & Jörg Berndt (SCBO)und Haidar Wader (OYA) verteidigte erfolgreich Platz 3

 

Claus-Michael Lehr / SC Nordsaar; Anne Nehrenberg /LVSS

 

Clubfest 2017

Zu unserem Clubfest am Samstag, den 30. Sept. 2017  laden wir Euch herzlich ein. Vorher findet das Finale der „Freitagsregatta“ statt.

Start zur Regatta: 14.00 Uhr. Nach dem Zieleinlauf sind alle Regatta-Teilnehmer zum Steg-Bier eingeladen, um die von Wind / Sonne ausgetrockneten Kehl zu benetzen.
Ab 16 Uhr wird in der Bootshalle Kaffee und Kuchen gereicht.
Ab 18 Uhr findet ein Sekt-Empfang
statt, bevor dann
ab ca. 19 Uhr das Abendessen vom neuen Wirt im Regattahaus serviert wird. In diesem Rahmen findet dann auch die Siegerehrung der Freitags-Regatten 2017 mit Überreichung der Pokale statt. Besonders herzlich willkommen sind unsere neuen Mitglieder.
Wir bitten um Anmeldung spätestens bis zum 25. September! per E-Mail: vorsitz1@scnordsaar.de

Kosten Abendessen: 15,- Euro (wird vor Ort bezahlt). Für die Kuchentheke bitten wir um Kuchenspenden. (Bitte per E-Mail anmelden); außerdem werden für Kuchenausgabe und Kasse Helfer gebraucht.

Der Vorstand hofft auf rege Teilnahme – als Helfer, als Regattasegler oder ganz einfach als Mitfeiernde.

 

Unsere Clubmeister 2017 stehen fest:

Unser neuer Jugendclubmeister ist Leonard Köppen.
Unser neuer Clubmeister bei den Erwachsenen ist Markus Räschle, Clubmitglied seit 2017!
Alessa Frank segelte bei den Optimisten auf den ersten Platz!
Herzlichen Glückwunsch an die drei und weiterhin viel Erfolg auf dem Wasser!

Unsere, gemeinsam mit dem SC Bosen ausgetragene Clubmeisterschaft fand bei strahlendem Wetter und leichtem Wind am 26. August 2017 am Bostalsee statt. Dieses Jahr hatte der SC Bosen die Regattaleitung inne – ein herzliches Dankschön dafür. Zwölf Jollen und ein Katamaran in Ausgleicher I und 16 Kielboote in Ausgleicher II waren am Start für die normale Regattarunde; sechs Optimisten segelten einen kleineren Kurs. Insgesamt elf Boote wurden von SCNS-Mitgliedern gesegelt. War die erste Runde mit einem 3er Wind recht schnell beendet, dauerte die zweite Runde mit einzelnen Schwachwindphasen etwas länger. Der Regattatag fand einen schönen Abschluss beim anschließenden Clubfest des SC Bosen in dessem Clubhaus.
Die Ergebnisse können abgerufen werden unter: http://www.raceoffice.org/event.php?eid=210571134459181b29b3fce

Jüngstenschein-Ausbildung am Bostalsee

Vom 06.- 11.08.2017 fand am Bostalsee die diesjährige Ausbildung zum Jüngstenschein des Deutschen Segler-Verbands  statt.

Veranstalter war der Segelclub Nordsaar in Zusammenarbeit mit dem Segelclub Bosen e.V. Die Deutsche Optimist Dinghy Klassenvereinigung (DODV) hat die Ausbildung gesponsort.

Die Trainer Felix Lehr, Jan-Paul-Blum und Flora-Marie Stelzer vermittelten gemeinsam mit den jugendlichen Helfern Nils Pauli, Taric Ludt und Anton Gabath das nötige Wissen zum Einstieg in das bereichernde Hobby „Segeln“.

Neun Teilnehmer, im Alter zwischen 10 und 12 Jahren,  durchliefen einen theoretischen und einen praktischen Teil, um das Segeln im Bootstyp „Optimist“ zu erlernen.

Untergebracht waren die Kinder dabei von Sonntags bis Freitags in den Jugendräumen des Landesverbandes Saarländischer Segler (LVSS). Dadurch wurde die Ausbildung zu einem Vollzeitprogramm mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung, was den Kindern sehr viel Spaß machte und den Gruppenzusammenhalt stärkte.  Die Land- und Nachtbetreuung übernahmen in dem Zeitraum abwechselnd die Eltern.

Die Kids lernten die erforderlichen Begriffe, Vorfahrtregeln, Knoten und im Praxisteil die Manöver „Wenden“, „Halsen“,  „Aufschiessen“, „An-“ und „Ablegen“. Viel Spaß machte den Kids auch das Kentertraining. Dadurch sind die Kids in der Lage Ihr Boot wieder ohne fremde Hilfe aufzurichten, falls Sie wegen zu starkem Wind gekentert sind.

Die Kids lernten den sicheren Umgang mit Ihrem „neuen Hightech-Spielzeug“.  Ihr Können wurde auf dem Wasser von den Prüfern Maria Becker, Werner Knerr und Martin Müller geprüft.

Am Ende waren Leonhard, Laurent, Felix, Linus, Hannah, Pascale, Mathea, Laurenz und Eva glückliche und erfolgreiche Absolventen.

Mit dem erreichten Segelschein dürfen die Kinder nun weltweit, unter Betreuung , alle deutschen Jugendbootklassen, das sind aktuell Optimist, Laser, Europe, 420, 29-er und Hobie Cat 16 segeln.

Im Saarland werden pro Jahr mehrere Trainingsmaßnahmen und Ranglistenregatten für Optimist angeboten, bei denen die Kinder Ihre Segelkenntnisse ausbauen können. Termine gibt es unter anderem auf den Seiten der DODV: http://www.dodv.orgund www.dodv-saarland.de

Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf dem Wasser und jederzeit eine Handbreit Wasser unterm Schwert.

Mit optimistischen Grüßen,

Martin, Euer Jugendwart.

Bostaltrophy von Vincent Michalek 197148 Laser Radial

Am 27/28.5.2017 fand am Bostalsee die Bostaltrophy statt. Die vom Segelclub Nordsaar ausgerichtete Regatta ließ 21 Laser und 29 Opti Segler um die Wette segeln. Die Windvorhersage war ernüchternd, es waren am Samstag 1-2 Bft und am Sonntag sogar noch weniger vorhergesagt. Dafür war extrem heiß. Unter diesen Bedingungen schafften die Segler, unter der Regattaleitung von Armin Krächan, nur zwei Läufe. Diese Verlangten viel Beharrlichkeit und Geduld, da der Wind unbeständig, drehend und schwach war. Nach diesen zwei Läufen stand fest, dass Riko Rockenbauch in Opti A und Leonard von Holtum in Opti B bzw. Jörg Fleischer in Laser Radial und Klaus Wimmer in Laser Standard die Regatta gewonnen haben, da am Sonntag kein Lauf mehr zustande kam und somit die zwei Läufe entscheidend waren. Am Sonntag wurden alle Boote aufgebaut, aber es wurde an Land auf Wind gewartet und wie vorhergesagt kam dieser nicht. Die meisten Kinder ließen es sich im kühlen Wasser gut gehen. Außerdem gab es für alle ein Eis was bei dieser Hitze sehr willkommen war. Um 12 Uhr wurde die Regatta beendet und nach der Preisverleihung gab es noch etwas zu essen.